„Atypische“ Antipsychotika: Am Ende doch die bessere Wahl?

Seit der Publikation der drei sogenannten „Effectiveness“-Studien CATIE (Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effectiveness; Lieberman et al., N Engl J Med 2005; 353: 1209–23), CUtLASS (Cost Utility of the Latest Antipsychotic Drugs in Schizophrenia; Jones et al., Arch Gen Psychiatry 2006; 63: 1079–87) und EUFEST (European First Episode Schizophrenia Trial; Kahn et al., Lancet 2008; 371: 1085–97) zwischen 2005 und 2008 zum Vergleich von sog. „klassischen“ (oder Antipsychotika der ersten Generation, engl. first-generation antipsychotics, FGA) und sog. „atypischen“ Antipsychotika (oder Antipsychotika der zweiten Generation, engl. second-generation antipsychotics, SGA), ist die Diskussion um die Frage, ob die letzteren einen Vorteil bei der Behandlung von Patienten mit schizophrenen Störungen bieten, mehr oder weniger verstummt. Weiterlesen

Welches Antipsychotikum ist das beste?

In der Online-Ausgabe des Lancet vom 27. Juni 2013 berichten Stefan Leucht von der Technischen Universität München und Kollegen über ihre neue Metaanalyse mit dem Titel „Vergleichende Wirksamkeit und Verträglichkeit von 15 Antipsychotika bei Schizophrenien“ (Leucht et al., Lancet 26.6.2013; Epub ahead of print). Die Autoren führten eine sog. „multiple-treatments“ Metaanalyse durch, die nicht nur auf direkten, sondern auch auf indirekten Vergleichen der untersuchten Substanzen beruht. Weiterlesen