Wie die Medizinerausbildung ihre eigenen Patienten macht

Es ist schon eine Weile her – im Dezember 2015 –, dass das renommierte amerikanische Journal of the American Medical Association (JAMA) ein systematisches Review bzw. eine Metaanalyse zur Prävalenz von Depressionen und depressiver Symptome bei Ärzten in der Facharztweiterbildung publiziert hat (Mata et al., JAMA 2015; 314: 2373-2383). Ich war schon damals darauf aufmerksam geworden, möchte jedoch ein Erlebnis mit einer Medizinstudentin, deren Mentor ich im Rahmen eines Mentoringprogramms an der Aachener Medizinischen Fakultät bin, zum Anlass nehmen, jetzt noch darüber zu berichten. Die Ergebnisse der ersten in JAMA publizierten Analyse wurden nun zudem durch eine gleichartige Studie an Medizinstudierenden, publiziert von der gleichen Gruppe, bestätigt (Rotenstein et al., JAMA 2016; 316: 2214-2236).

Bild: Ligamenta Wirbelsäulenzentrum  / pixelio.de

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Sind Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen mit Depression wirksam?

Eine bedeutsame Kontroverse hat eine kürzlich hochrangig publizierte Metaanalyse hervorgerufen, die sich mit der Frage der Wirksamkeit von Antidepressiva bei Kindern und Jugendlichen mit Depression befasst hat. Diese Metaanalyse wird nun in einer aktuellen Übersicht erheblich kritisiert. Die beiden Arbeiten kommen – ähnlich wie die begleitenden Editorials – zu sehr unterschiedlichen Schlussfolgerungen, die den Kliniker erst einmal ratlos zurücklassen.

Anne Garti / pixelio.de

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Vorlesung “Neurobiologie affektiver Störungen, Teil II” ist online

Bevor ich am gestrigen 21. Oktober 2013 mit einer Serie von Vorlesungen zum Thema “Alkoholabhängigkeit” begonnen habe, habe ich noch kurz das Thema “Neurobiologie affektiver Störungen” ergänzt. Weiterlesen

Vorlesung “Neurobiologie affektiver Störungen” ist jetzt online

Hier ist das Video meiner Vorlesung “Neurobiologie affektiver Störungen”, gehalten am 15. Oktober 2013 im Rahmen des Systemblocks Psyche (Modellstudiengang 5. Semester) am Universitätsklinikum Aachen. Weiterlesen

Depression in der Schwangerschaft: Behandeln oder nicht behandeln?

Das Auftreten einer Depression in der Schwangerschaft stellt eine besondere therapeutische Herausforderung dar, sind doch hier Nutzen und Risiken einer Pharmakotherapie besonders sorgfältig gegeneinander abzuwägen. Wenn die Indikation für eine antidepressive Pharmakotherapie in der Schwangerschaft überprüft wird, wird gerne vergessen, dass nicht nur die medikamentöse Therapie mit Risiken assoziiert ist, sondern auch eine mögliche Nicht-Behandlung. Weiterlesen