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Arzneiverordnungsreport 2012: Was tut sich auf dem Arzneimittelmarkt?

Auch 2012 setzt sich der im Springer-Verlag publizierte „Arzneiverordnungsreport“ auf mehr als 1000 Seiten wieder in der gewohnt kritischen Form mit den Entwicklungen auf dem deutschen Arzneimittelmarkt im zurückliegenden Jahr auseinander (Schwabe und Paffrath 2012). In vier allgemeinen Kapiteln (Arzneiverordnungen 2011 im Überblick; Neue Arzneimittel; Nutzenbewertung von Arzneimitteln; Ökonomische Aspekte des deutschen Arzneimittelmarktes 2011) und 40 nach Indikationsgruppen geordneten Kapiteln wird Ärztinnen und Ärzten eine Fülle von wichtigen Informationen geboten, die der näheren Betrachtung wert sind.

Das Kapitel „Psychopharmaka“ wurde gemeinsam von dem Würzburger Pharmakologen Prof. Martin Lohse und dem emeritierten Berliner Pharmakologen Prof. Bruno Müller-Oerlinghausen verfasst. Sie besprechen diese in sechs Untergruppen: Tranquillantien, Antidepressiva (mit Lithiumsalzen), Neuroleptika, Psychostimulanzien, Mittel zur Behandlung von Alkoholfolgekrankheiten und pflanzliche Psychopharmaka. „Antidementiva“, „Sedativa und Hypnotika“ sowie „Antiepileptika“, die auch als Stimmungsstabilisierer in der Psychiatrie breite Verwendung finden, werden in eigenen Kapiteln besprochen. Mit diesen werde ich mich in späteren Postings befassen.

Bei der allgemeinen Darstellung des Verordnungsspektrums stellen die Autoren zunächst fest, Weiterlesen

Mäßige körperliche Aktivität reduziert das Demenzrisiko

In der neuesten Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Stroke konnte ein europäisches Forscherkonsortium, zu dem auch eine deutsche Gruppe gehört (Neurologische Klinik der Universität Heidelberg am Klinikum Mannheim), erneut zeigen, dass schon sehr mäßige körperliche Aktivität das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, deutlich senkt (Verdelho et al., Stroke 2012, im Druck).

In der LADIS (Leukoaraiosis and Disability) -Studie wird prospektiv die Bedeutung von computer- oder kernspintomographischen Veränderungen der weißen Substanz für die spätere Entwicklung von Behinderung untersucht. Leukoaraiosis beschreibt diffuse Auffälligkeiten der weißen Substanz, wie sie in CT- oder MRT-Untersuchungen oft als Zufallsbefund auch bei Gesunden beobachtet werden. In den letzten Jahren ist zunehmend klar geworden, dass solche Veränderungen bei Menschen mit vaskulären Risikofaktoren gehäuft auftreten und eine gewisse Bedeutung auch für die Entwicklung zerebrovaskulärer Erkrankungen und Demenzen zu haben scheinen.

In der jetzt erschienenen Publikation Weiterlesen

Willkommen zu meinem Blog!

Willkommen zu meinem Blog, der Ihnen zukünftig aktuelle Informationen aus der Welt der klinischen Neurowissenschaften bieten wird. Dabei wird der Schwerpunkt auf Fragen der Psychiatrie, und hier speziell der Psychopharmakologie, liegen. Aktuelle Entwicklungen sollen vorgestellt und in der Tiefe diskutiert werden. Angesprochen werden sollen nicht nur Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im spannenden Feld der klinischen Neurowissenschaften tätig sind, sondern auch Studierende dieser Fächer, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige, und letztlich alle, die sich für Fragen rund um Gehirn und Geist interessieren. Ich wünsche mir, dass sich dieser Blog zu einem Forum des kreativen Meinungsaustausches entwickelt.