Mäßige körperliche Aktivität reduziert das Demenzrisiko

In der neuesten Online-Ausgabe der Fachzeitschrift Stroke konnte ein europäisches Forscherkonsortium, zu dem auch eine deutsche Gruppe gehört (Neurologische Klinik der Universität Heidelberg am Klinikum Mannheim), erneut zeigen, dass schon sehr mäßige körperliche Aktivität das Risiko, an einer Demenz zu erkranken, deutlich senkt (Verdelho et al., Stroke 2012, im Druck).

In der LADIS (Leukoaraiosis and Disability) -Studie wird prospektiv die Bedeutung von computer- oder kernspintomographischen Veränderungen der weißen Substanz für die spätere Entwicklung von Behinderung untersucht. Leukoaraiosis beschreibt diffuse Auffälligkeiten der weißen Substanz, wie sie in CT- oder MRT-Untersuchungen oft als Zufallsbefund auch bei Gesunden beobachtet werden. In den letzten Jahren ist zunehmend klar geworden, dass solche Veränderungen bei Menschen mit vaskulären Risikofaktoren gehäuft auftreten und eine gewisse Bedeutung auch für die Entwicklung zerebrovaskulärer Erkrankungen und Demenzen zu haben scheinen.

In der jetzt erschienenen Publikation Weiterlesen