Die Geschichte eines ganz gewöhnlichen Menschen

Jeder kennt wohl das Gefühl, sich verändern zu müssen, wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht und etwas Neues beginnt. Mir geht es dann so, dass ich anfange, mich von Ballast der Vergangenheit trennen zu wollen. Ich fange an aufzuräumen und wegzuwerfen. Heute bin ich dabei auf ein paar Seiten Papier mit einer Geschichte gestossen, die ich als 21-jähriger geschrieben habe (die Geschichte ist datiert). Es muss das Ende meines ersten Wintersemesters gewesen sein, der Präparierkurs lag gerade hinter mir, ich hatte an der Leiche meine spätere Frau kennengelernt (damals war sie jedoch noch mit Michael zusammen). Ich würde die Geschichte heute im Detail anders schreiben, aber schon damals habe ich die Gefühle und Gedanken niedergelegt, die mich bis heute beschäftigen. Daher will ich die Geschichte heute veröffentlichen, und zwar ohne jede Veränderung, nach vielen vielen Jahren: Weiterlesen

Romantische Liebe: Alles nur Neurobiologie?

Diesen Post widme ich meiner großen Liebe.

Mit der funktionellen Magnetresonanztomografie (fMRT) ist es seit einigen Jahren auch möglich, das neurobiologische Substrat von sehr subjektiven mentalen Zuständen, wie der romantischen Liebe, zu untersuchen. Der einflussreiche Londoner Neurowissenschaftler Semir Zeki hat dazu mehrere Arbeiten verfasst (z.B. Zeki, FEBS Letters 2007, 581: 2575-2579), deren Essenz ich hier kurz zusammenfassen möchte. Weiterlesen