„Atypische“ Antipsychotika: Am Ende doch die bessere Wahl?

Seit der Publikation der drei sogenannten „Effectiveness“-Studien CATIE (Clinical Antipsychotic Trials of Intervention Effectiveness; Lieberman et al., N Engl J Med 2005; 353: 1209–23), CUtLASS (Cost Utility of the Latest Antipsychotic Drugs in Schizophrenia; Jones et al., Arch Gen Psychiatry 2006; 63: 1079–87) und EUFEST (European First Episode Schizophrenia Trial; Kahn et al., Lancet 2008; 371: 1085–97) zwischen 2005 und 2008 zum Vergleich von sog. „klassischen“ (oder Antipsychotika der ersten Generation, engl. first-generation antipsychotics, FGA) und sog. „atypischen“ Antipsychotika (oder Antipsychotika der zweiten Generation, engl. second-generation antipsychotics, SGA), ist die Diskussion um die Frage, ob die letzteren einen Vorteil bei der Behandlung von Patienten mit schizophrenen Störungen bieten, mehr oder weniger verstummt. Weiterlesen