Ernährung: Ein Megathema für die Psychiatrie der Zukunft

In mehreren Beiträgen habe ich in der Vergangenheit in diesem Blog auf die Bedeutung von Ernährungsfaktoren für die psychische Gesundheit hingewiesen. Jetzt hat die International Society for Nutritional Psychiatry Research (ISNPR) dies mit der Durchführung ihres ersten internationalen Kongresses, der gegenwärtig (30. Juli bis 2. August 2017) in Bethesda, Maryland, USA stattfindet, unterstrichen.

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Omega-3-Fettsäuren: Für die Hirnentwicklung Jugendlicher sind sie besonders wichtig

In den letzten Jahren ist zunehmend klarer geworden, dass neben anderen Umweltfaktoren auch die Ernährung eine bedeutsame Rolle bei der Entstehung psychischer Störungen eine Rolle spielt. Da mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren (ω-3-PUFA; “polyunsaturated fatty acids) „essentiell“ sind, d.h. nicht vom Menschen selbst synthetisiert werden können, sondern mit der Nahrung aufgenommen werden müssen, kommt deren ausreichende Aufnahme mit der Nahrung eine besondere Bedeutung zu. Weiterlesen

Erhöhter Blutzucker erhöht das Demenzrisiko – auch ohne Diabetes mellitus

In der aktuellen Ausgabe des New England Journal of Medicine berichtet ein Konsortium von Wissenschaftlern aus Seattle und Boston über ihre große Longitudinalstudie zum Zusammenhang zwischen Blutzucker und Demenzrisiko (Crane et al., N Engl J Med 2013; 369: 540-548). Weiterlesen

Mediterrane Ernährung reduziert das kardiovaskuläre Risiko

Der heutige Post hat nicht unmittelbar mit psychiatrischen Fragen zu tun. Da aber die kardiovaskuläre Fitness auch das Risiko für psychiatrische Erkrankungen – insbesondere Demenzen – erheblich beeinflusst, möchte ich heute über eine hochinteressante Studie aus dem New England Journal of Medicine vom 4. April 2013 berichten, in der der Einfluss einer mediterranen Ernährung auf das kardiovaskuläre Risiko untersucht wurde (Estruch et al., N Engl J Med 2013, 368: 1279-1290). Weiterlesen