Ein Videoprojekt – machen Sie mit!

Zu den am meisten angesehenen Videos in meinem Youtube-Kanal gehören die Gespräche mit Patienten, wahrscheinlich, weil sie am authentischsten einen Eindruck von einer Erkrankung und der existentiellen Berührung, die davon ausgeht, vermitteln. Immer wieder wird mir auch von Betroffenen, Angehörigen und auch Laien, die sich einfach nur informieren oder lernen wollen, gesagt, dass sie durch diese Videos am ehesten einen Eindruck davon bekommen, was das Wesen einer psychischen Erkrankung ausmacht. Vielleicht liegt das auch gerade daran, dass hier niemals eine Störung prototypisch – also wie aus dem Lehrbuch – dargestellt wird, sondern immer ein Mensch mit einem individuellen Schicksal von sich erzählt. Ich würde daher gerne das Angebot an Videos mit Patienten, Angehörigen oder auch sonstwie Betroffenen erweitern. Wenn Sie von einer psychischen Erkrankung betroffen sind und sich darüber mitteilen wollen, wenn Sie über positive wie auch negative Erfahrungen, die Sie mit oder in der Psychiatrie gemacht haben, öffentlich berichten wollen, damit alle vielleicht ein bisschen davon lernen können, dann melden Sie sich bei mir. Auch wenn Sie Angehörige sind, die sich über ihre individuellen Erfahrungen, vielleicht auch Ihr Leid, ihre Betroffenheit austauschen wollen, sind Sie herzlich eingeladen, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Aber auch jede und jeder Andere, der meint, er habe etwas zum faszinierenden Thema der psychischen Störungen beizusteuern – gerne auch Studierende – möge sich bei mir melden. Vielleicht entsteht auf diese Weise ein Netzwerk von “Psychiatrie-Erfahrenen” – aber auch “Unerfahrenen”, oder auch eine “virtuelle Selbsthilfegruppe”, die auf diesem Wege miteinander in Kontakt treten können.

Sind Sie Ärztin oder Arzt oder Psychologin oder Psychologe, weisen Sie doch bitte Ihre möglicherweise entsprechend interessierten Patienten auf meinen Youtube-Kanal hin und geben Sie meine Kontaktdaten weiter.

2 Gedanken zu „Ein Videoprojekt – machen Sie mit!

  1. Guten Abend
    Das finde ich eine wirklich klasse Idee, würde ich nicht so weit weg wohnen, hätte ich sogar interesse mich vielleicht als betroffene Angstpatientin zu melden.
    Wünsche viel Erfolg bei dem Projekt!

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