Ist ein Euro gegen Depression zuviel?

Vor kurzem habe ich einem Redakteur der Initiative “Pharma Fakten” (www.pharma-fakten.de, laut Website eine “Initiative von Arzneimittelherstellern in Deutschland”) ein kurzes Interview zur Marktrücknahme von Vortioxetin in Deutschland gegeben. Ausgangspunkt war die Frage, ob die Behandlung von Patienten mit Depression mit einem neuen Antidepressivum den Krankenversicherungen nicht Tagestherapiekosten von einem Euro wert hätte sein müssen. Das wäre sicher ein Preis gewesen, zu dem Lundbeck Vortioxetin in Deutschland weiter angeboten hätte. Geboten hat man aber in den Schlichtungsverhandlungen einen Preis auf dem niedrigsten generischen Niveau eines SSRI, und das ist ein einstelliger Centbetrag. Hier geht es zu dem Interview.

3 Gedanken zu „Ist ein Euro gegen Depression zuviel?

  1. ich bin über ihre vorlesungsvideos auf sie aufmerksam geworden. gibt es einen grund, warum nach 2014 keine neuen inhalte mehr veröffentlicht wurden? ich mag ihren vortragsstil sehr, würde mich über updates freuen.
    grüße

  2. Pingback: Wahnsinnswoche 2016:38 - Dr. med. Ewald Proll :: Arzt für Psychiatrie / Psychotherapie

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