Willkommen zu meinem Blog!

Willkommen zu meinem Blog, der Ihnen zukünftig aktuelle Informationen aus der Welt der klinischen Neurowissenschaften bieten wird. Dabei wird der Schwerpunkt auf Fragen der Psychiatrie, und hier speziell der Psychopharmakologie, liegen. Aktuelle Entwicklungen sollen vorgestellt und in der Tiefe diskutiert werden. Angesprochen werden sollen nicht nur Ärztinnen und Ärzte, Psychologinnen und Psychologen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die im spannenden Feld der klinischen Neurowissenschaften tätig sind, sondern auch Studierende dieser Fächer, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige, und letztlich alle, die sich für Fragen rund um Gehirn und Geist interessieren. Ich wünsche mir, dass sich dieser Blog zu einem Forum des kreativen Meinungsaustausches entwickelt.

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8 Gedanken zu „Willkommen zu meinem Blog!

  1. Hallo Herr Gründer habe da ein problem war damals mal Patient bei ihnen in mainz 1992 seit dem leide ich immer noch an depressionen angstörung .medikamente helfen nur bedingt vor 2 jahren ist gen test gemacht worden wo dann rausgekommen ist das ich ein intermedial metabolizer bin aud 2d6 trrevilor kann ich nur mximal 20mg retard nehmen dan werden die nebenwirkungen nach paar tagen schon schlimm und halt tavor 0.5mg was ich net toll finde 2006 ist dann adhs michtyp in uniklinik würzburg getestet worden haben sie idee wo ich hilfe bekomme hier auf land finde ich kein klinik die mir helfen kan stimmung ist sehr unten im moment weil auch schmerzmittel mir nicht helfen hab bandscheiben vorfälle ich würde mich freuen da sie sich ja intensiv mit pharmakologie beschäftigt haben ob sie mir helfen können mfg Thomas Weitershagen

    • Lieber Herr Weitershagen,

      bitte verzeihen Sie zunächst, dass ich erst jetzt antworte, ich hatte die vergangenen Wochen einfach extrem viel zu tun. Ich kann mich gut an Sie erinnern.

      Ein “Intermediate Metabolizer” ist eigentlich nichts Besonderes. Damit kann man gut umgehen, wenn man sich darauf einstellt und die Plasmaspiegel misst. Jede vernünftige Klinik sollte Ihnen eigentlich helfen können, aber solche Dinge sind selten auch ein rein pharmakologisches Problem. Warum gehen Sie nicht nochmal in die Mainzer Klinik?

      Mit den besten Grüßen

      Gerd Gründer

  2. Ich war auf Ihrem interessanten Vortrag in der fomf – Veranstaltung in HH am 18.5.
    Ich hatte Ihnen die Frage zu den kritischen Untersuchungen zu der Mortalität von Schizophrenie Patienten von Dr Aderhold gestellt. Síe antworteten, diese seien widerlegt.
    Könnten Sie mir Titel und Autoren dieser Studie mitteilen?

    Herzlichen Dank!
    H. Kolbe

    • Sehr geehrter Herr Kolbe,

      bitte entschuldigen Sie zunächst die späte Rückmeldung.

      Ich habe wohl nicht von “widerlegt” gesprochen, aber von Daten, die das Gegenteil belegen. Hier kommt die Arbeit von Tiihonen aus dem Lancet:

      Tiihonen J1, Lönnqvist J, Wahlbeck K, Klaukka T, Niskanen L, Tanskanen A, Haukka J. 11-year follow-up of mortality in patients with schizophrenia: a population-based cohort study (FIN11 study). Lancet. 2009 Aug 22;374(9690):620-7.

      Abstract
      BACKGROUND:
      The introduction of second-generation antipsychotic drugs during the 1990s is widely believed to have adversely affected mortality of patients with schizophrenia. Our aim was to establish the long-term contribution of antipsychotic drugs to mortality in such patients.
      METHODS:
      Nationwide registers in Finland were used to compare the cause-specific mortality in 66 881 patients versus the total population (5.2 million) between 1996, and 2006, and to link these data with the use of antipsychotic drugs. We measured the all-cause mortality of patients with schizophrenia in outpatient care during current and cumulative exposure to any antipsychotic drug versus no use of these drugs, and exposure to the six most frequently used antipsychotic drugs compared with perphenazine use.
      FINDINGS:
      Although the proportional use of second-generation antipsychotic drugs rose from 13% to 64% during follow-up, the gap in life expectancy between patients with schizophrenia and the general population did not widen between 1996 (25 years), and 2006 (22.5 years). Compared with current use of perphenazine, the highest risk for overall mortality was recorded for quetiapine (adjusted hazard ratio [HR] 1.41, 95% CI 1.09-1.82), and the lowest risk for clozapine (0.74, 0.60-0.91; p=0.0045 for the difference between clozapine vs perphenazine, and p<0.0001 for all other antipsychotic drugs). Long-term cumulative exposure (7-11 years) to any antipsychotic treatment was associated with lower mortality than was no drug use (0.81, 0.77-0.84). In patients with one or more filled prescription for an antipsychotic drug, an inverse relation between mortality and duration of cumulative use was noted (HR for trend per exposure year 0.991; 0.985-0.997).
      INTERPRETATION:
      Long-term treatment with antipsychotic drugs is associated with lower mortality compared with no antipsychotic use. Second-generation drugs are a highly heterogeneous group, and clozapine seems to be associated with a substantially lower mortality than any other antipsychotics. Restrictions on the use of clozapine should be reassessed.

      Mit freundlichen Grüßen

      Gerd Gründer

  3. Guten Tag Herr Dr. Gründer,
    Ich bin als Patient und Psychologiestudent der Fernuniversität Hagen über YouTube auf Ihren Blog gestoßen.
    Vielen Dank für die interessanten Vorlesungen.
    Eine kurze Frage: werden Sie ihn in Zukunft auch weiter führen?
    Herzliche Grüße
    Holger R.

    • Sehr geehrter Herr R.

      ich werde sowohl den Blog als auch meinen YouTube-Kanal weiterführen, und ich plane auch den Ausbau bzw. die Erweiterung. Vor allem möchte ich mehr Interaktionsmöglichkeiten schaffen.

      Danke für Ihre positive Rückmeldung.

      Mit freundlichen Grüßen

      Gerd Gründer

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